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Amalgamsanierung

  Amalgam ist das Standard-Füllungsmaterial für Kassenpatienten im Seitenzahngebiet. Es handelt sich dabei um eine Mischung aus verschiedenen Metallen (Zink, Zinn etc), die mit Quecksilber zu einer metallischen Füllung angeteigt werden. Die Schulmedizin hält Amalgam für harmlos, empfiehlt aber bei Kindern und gebärfähigen Frauen auf andere Materialien auszuweichen (bezahlt diese aber nicht!). Die Naturheilkunde hält Amalgam aus verschiedenen Gründen generell für bedenklich. Unabhängig von dieser Diskussion gibt es mittlerweile Materialien, die Amalgam ersetzen können. Amalgam-Ersatzmaterialie werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht oder nur teilweise erstattet.

Folgende bewährte Ersatzmaterialien sind zu empfehlen:


 

Amalgamersatzmaterial Gold

Gold hat von allen Füllmaterialien die längsten Erfahrungswerte. Gut gelegte Goldfüllungen können bei guter Mundhygiene zehn Jahre und länger halten. Der Zahn wird zur Aufnahme einer Goldfüllung beschliffen, es wird ein Silikonabdruck genommen. Der Patient erhält eine provisorische Füllung. Innerhalb einer Woche wird die Goldfüllung vom Zahntechniker angefertigt und dann dauerhaft in den Zahn einzementiert.


Ersatzmaterial Gold

Amalgamersatzmaterial Keramik

Seit etwa zehn Jahren gibt es auf dem deutschen Markt vollkeramische Werkstoffe. Die klinischen Erfahrungen zeigen eine hohe Erfolgsquote. Keramikfüllungen werden wie Goldfüllungen vom Zahntechniker hergestellt. Allerdings werden diese nicht zementiert, sondern vom Zahnarzt spaltfrei in den Zahn geklebt. Der Vorteil von Keramikfüllungen liegt in ihren guten ästhetischen Eigenschaften. Gut gefertigte Keramikfüllungen sind von echten Zähnen kaum zu unterscheiden. Da die Verarbeitung sehr aufwendig ist, sind sie etwas teurer als Goldfüllungen.


Amalgamersatzmaterial Kunststoff

Erst seit wenigen Jahren werden auf dem deutschen Dentalmarkt Kunststoffmaterialien angeboten, die haltbar, gut zu verarbeiten und ästhetisch vorteilhaft sind. Zähne können in einer Sitzung mit zahnfarbenen, plastischen Füllungen versorgt werden. Es müssen keine Abdrücke angefertigt werden. Der Zahn wird nach der Präparation mit verschiedenen Haftvermittlern behandelt, danach wird die Füllung in den Zahn eingebracht. Es entsteht eine ästhetisch hochwertige, haltbare Versorgung des Zahnes. Gold und Keramikversorgungen haben allerdings deutlich bessere Langzeitergebnisse.